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Bereits seit grauer Vorzeit leben auf Hügeln in den
Bergen Norwegens die Trolle. Der Troll ist eine bisher kaum erforschte und
nachtaktive Spezies. Es ist jedoch bekannt, dass sie wie die Wichteln und
Zwerge elbische Wesen sind. Der Troll lebt in Nordeuropa und gilt als
außerordentlich scheu. Die Trolle leben untereinander sehr gesellig und sind
überwiegend in Gebirgen und Wäldern beheimatet. Ihr Seh-, Hör- und Geschmackssinn
ist sehr stark ausgeprägt und sie besitzen ein Gebiss mit mächtigen Fangzähnen.
Sie bewegen sich leise auf ihren Sohlen fort und verwenden ihre Hände als
Greiforgane. Die Trolle besitzen bis zu drei Köpfe und neun Schwänze die in
einer Haarsträhne enden. In ihrem Gesicht befindet sich eine große Knollennase
und ihre langen, spitzen Ohren ragen seitlich an jedem Kopf empor. Im Gegensatz
zum Menschen besitzen sie nur vier Zehen an den Füßen und an den Händen
befinden sich ein Daumen und drei Finger. Auf ihrem Körper befindet sich ein
graubraunes, verfilztes Fell. Die Größe der Trolle variiert sehr stark. So sind
schon Trolle von mehreren Metern Größe aber auch Vertreter der Gattung von nur
wenigen Zentimetern gesichtet worden. Sie ernähren sich mit Vorliebe aus der
Heimischen Tier- und Pflanzenwelt. Ein besonderer Leckerbissen sind dabei für
Sie die verschiedenen Pilz-, Beeren- und Früchtearten. Die Familienverbände der
Trolle werden patriarchalisch geführt und das älteste Männchen achtet auf die
Einhaltung einer strengen Rangordnung. In den gelehrten Kreisen wir bis heute heftig
über das Ausmaß der Intelligenz von Trollen gestritten. Trolle werden sehr sehr
alt. So wurden schon Trolle mit einem Alter von mehreren Tausend Jahren
beobachtet. Sie sind so gut wie niemals eingefangen worden und sterben sofort
wenn sie in Gefangenschaft geraten. Manch einer mag die unglaublichen
Geschichten der Trolle in das Reich der Mythen verbannen. Es ist ja auch kaum
vorstellbar, dass diese Gesellen teilweise bis zu tausende von Jahren schlafen
können und in der Sonne zu Stein erstarren. Sie sind jedoch ein fester
Bestandteil der norwegischen Kultur der bis in ihre Anfänge zurückreicht.
Trolle sind ein Bestandteil der Natur und so alt wie sie selbst. Die Geschichte
die sich um die Trolle ranken wurden von den Älteren an die Jüngeren in mündlicher
Überlieferung von Generation zu Generation weitergegen und sind so zu einem
festen Bestandteil von Norwegens Sagenwelt geworden. In der heutigen Zeit
werden Trolle jedoch immer seltener gesichtet da sie von der Hektik moderner
Zeiten wenig halten und sich lieber in die abgelegenen Wälder und Gebirge
zurück ziehen. Wird dennoch einmal einer gesichtet erschrecken sich die
Beobachter wegen des schrecklichen Aussehens der Trolle oftmals sehr. Ihr Wesen
ist jedoch keinesfalls bösartiger Natur sondern nur als etwas langsam
anzusehen. Die Geschichten in denen ein Mensch durch einen Troll zu Schaden
gekommen ist sind in der Regel dem Zufall geschuldet. So ist eine Geschichte
von einem richtig großen Troll überliefert der sich um sich etwas abzukühlen in
den Fluss setzte und dadurch ein ganzes Dorf überschwemmte. Die große Schwäche
der Trolle ist das Gold und so haben sie unermessliche Goldschätze über die
Jahrtausende angesammelt. Die Natur ist das Leben der Trolle und gleichzeitig
ihre stärkste Bindung. Das ist das wahre Wesen der Trolle. Nur ganz wenige
Auserwählte haben sie jemals zu Gesicht bekommen. Sie bewegen sich teilweise so
schnell in ihrem Wald, dass sie kaum wahrgenommen werden können. Über den neuen
Zeitgeist des Umweltschutzes können die Trolle nur müde lächeln. Sie kümmern
sich seit Anbeginn der Zeit liebevoll um die Natur und erwarten das gleiche auch
vom Menschen. Dadurch beschützten sie seit jeher auch die Menschen. Aber auch
ein Troll muss einmal wie alles Irdische diese Welt verlassen. Dann ist der
Menschheit einen wirklichen Freund abhanden gekommen und sie sollten einmal
über die Worte nachdenken wenn ein Unwissender wieder mal behauptet: Trolle
gibt es doch überhaupt nicht!
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