Die Snæfellsnes-Halbinsel - Island in Miniatur und Paradies für Fotobegeisterte

Die Snæfellsnes-Halbinsel liegt in Islands Westen und ist mit den aufregenden Küstenlinien, Vulkanspitzen, Meeresklippen und goldenen Stränden ein Paradies für Fotobegeisterte. 

Da die dünn besiedelte Halbinsel zahlreiche landschaftliche Schönheiten auf kleinster Fläche aufzuweisen hat, wurde sie schon „Island in Miniatur“ genannt. Der Name der Halbinsel bedeutet
“Schneeberghalbinsel“.

Das Grundgebirge in Snæfellsnes ist ca. 7 Mill. Jahre alt. Zu dieser Zeit befanden sich die Plattengrenzen und der aktive Vulkangürtel in diesem Gebiet. Die vulkanische Aktivität stoppte, als sich die Plattengrenzen vor ca. 7 Millionen Jahren verschoben. Vor ca. 2 Millionen Jahren begann plötzlich die vulkanische Aktivität aus unbekannten Gründen wieder.

Die Halbinsel ist ein wunderschönes Gebiet und die Landschaften eignen sich für diverse Outdoor-Aktivitäten. Die Landschaften ändern sich ständig und man sieht alles - von flacher Weidelandschaft, über Lavafelder und hohe Berge bis hin zu goldenen Sandstränden. Die Meeresklippen eignen sich für viele Seevögel hervorragend als Brutstätten. So kann man zum Beispiel Papageientaucher, Dreizehenmöwen und Eissturmvögel beobachten. Auch Seeadler haben in den Bergen weiter im Inland ihre Nester.

Eine besondere Sehenswürdigkeit ist der 1446 m hohe Stratovulkan Snæfellsjökull, dessen oberer Teil einen Gletscher bildet. Aus diesem Gletscher ragen drei kleinen Vulkanschloten heraus. Der Vulkan ist einer der berühmtesten Vulkan Islands, da er der Schauplatz des Romans "Die Reise zum Mittelpunkt der Erde" des französischen Autors Jules Verne ist.

Der Vulkan spielt in einer Isländischen Volkssage eine große Rolle. Sie erzählt von dem Mann Bárður Snæfellsás, den ersten Siedler in der Gegend um den Snæfellsjökull. Er soll viel größer und stärker als andere gewesen sein, da er Trollblut in seinen Adern hatte. Nach dem Zusammenstoß mit seinem Halbbruder im Snæfellsjökull verschwand Bárður. Laut Isländischer Sage sitzt der Schutzgeist Bárður Snæfellsás noch immer dort und bewacht seine Schätze, die er zu Lebzeiten dort versteckt hat.