Ramona's Reisebericht: Private Islandrundreise - Eine Reise zwischen Naturgewalten, Stille und Magie
Gemeinsam mit meinem Partner, seinem Bruder und dessen Verlobter starteten wir mit Icelandair von Frankfurt Richtung Island. Schon beim Anflug zeigte sich, was uns erwarten würde: eine raue, beinahe unwirkliche Landschaft aus Lavafeldern, Gletschern und endlosen Weiten.
Reykjavík – Ankommen zwischen Moderne und Natur
Unsere ersten drei Tage verbrachten wir in Reykjavík im CenterHotel Klopp – ein perfekter Ausgangspunkt mitten im Herzen der Stadt. Reykjavík selbst wirkt auf den ersten Blick ruhig und überschaubar, doch genau das macht seinen Charme aus: bunte Häuser, kleine Cafés, klare Luft und überall die Nähe zur Natur.
Und dann gleich am ersten Abend ein Moment, den man nie vergisst: Nordlichter. Grün leuchtende Schleier tanzten über den Himmel – ein emotionaler Einstieg, der die Reise sofort auf ein anderes Level hob. Tipp: Vom CenterHotel Klopp aus ist es nur ein kurzer Spaziergang Richtung Meer zum Sun Voyager – einer beeindruckenden Skulptur direkt an der Uferpromenade. Dieser Ort eignet sich besonders gut zur Nordlichtbeobachtung, da die Lichter der Stadt hinter einem liegen und der Blick auf den dunklen Himmel über dem Meer frei ist.
Am nächsten Tag führte uns eine Superjeep-Tour tief hinein ins Hochland nach auf den zerklüfteten und bewaldeten Bergrücken Þórsmörk. Diese Region ist nur mit Allrad-Fahrzeugen erreichbar – und genau das macht sie so besonders. Flussdurchquerungen, schwarze Sandebenen und moosbedeckte Berge erzeugen eine fast mystische Atmosphäre. Þórsmörk wirkt wie eine verborgene Welt – abgeschieden, still und unglaublich kraftvoll.
Am Abend besuchten wir die Hallgrímskirkja. Die Architektur, inspiriert von Basaltsäulen, spiegelt Islands Geologie wider. Die Hallgrímskirkja prägt mit ihrem 73 Meter hohen Turm eindrucksvoll die Skyline von Reykjavík und ragt deutlich über die umliegenden Gebäude hinaus. Sie gilt zudem als inoffizielles Wahrzeichen der isländischen Hauptstadt.
Der dritte Tag brachte uns nach Landmannalaugar – ein Ort, der fast surreal wirkt. Bunte Rhyolithberge, dampfende Quellen und schwarze Lavafelder treffen hier aufeinander. Unsere Wanderung fand im Regen statt – doch genau das verstärkte die Intensität der Farben und die Dramatik der Landschaft. Landmannalaugar ist ein weitläufiges Gebiet im südlichen Hochland Islands, das mit seiner außergewöhnlichen und faszinierenden Landschaft zu den beeindruckendsten Naturregionen des Landes zählt.
Die Südküste – Islands Postkartenmotive
Mit der Abholung unseres Mietwagens in Keflavík begann der Roadtrip Richtung Osten. Ein SUV mit Allrad war im Oktober absolut essenziell – nicht wegen der Straßenverhältnisse – diese waren für Oktober überraschend sommerlich, sondern auch für die Flexibilität.
Das erste Highlight: Seljalandsfoss. Sein Wasserfallvorhang lässt sich auf einem Weg sogar komplett umrunden – man steht buchstäblich hinter dem fallenden Wasser und taucht in ein unvergessliches Naturschauspiel ein. Nur ein Stück weiter versteckt sich der kleine, geheimnisvolle Gljúfrabúi hinter einer Felswand. Weniger besucht, dafür ein stilles, magisches Erlebnis – das perfekte „verborgene Juwel“ der Gegend.
Weiter ging es zur Baxi Bakeri mit Blick auf den Eyjafjallajökull – der Vulkan ist seit 2010 weltbekannt. Heute wirkt der Vulkan ruhig, fast friedlich. Ich rate jedem hier zu halten – die Zimtschnecken, die jede Stunde frisch gemacht werden, sind super lecker!
Nach einer Kaffee- und Zimtschneckenpause ging es für uns weiter zum Skógafoss. Der Skogafoss ist einer der größten und schönsten Wasserfälle in Island mit einer erstaunlichen Breite von 25 Metern und einem Gefälle von 60 Metern. Die Wassermassen stürzen mit unglaublicher Wucht in die Tiefe, oft begleitet von Regenbögen im Sprühnebel.
Gegen Nachmittag sind wir am Dyrhólaey angekommen – dort eröffnet sich ein Panorama aus schwarzen Stränden, Felsbögen und tosenden Wellen.
Nur wenige Minuten entfernt liegt der berühmte Reynisfjara Beach – ein Drehort der Serie Game of Thrones. Sein wunderschöner schwarzer Sand, die kraftvollen Wellen und die nahegelegenen Reynisdrangar-Seespitzen machen Reynisfjara zu einem wirklich einmaligen Ort für einen Besuch. Reynisfjara ist Islands berühmtester, aus Vulkangestein entstandener schwarzer Sandstrand nahe Vík, bekannt für seine dramatischen Basaltsäulen und gefährlichen „Sneaker Waves“. Inmitten des Berges Reynisfjall, der sich hoch über dem schwarzen Sandstrand erhebt, ist eine fantastische Basaltkolumnen-Höhle zu finden. Aber Achtung; der Strand gehört zu gefährlichsten Küstenabschnitten auf der Vulkan-Insel. Unauffällige, doch extrem kraftvolle Wellen – die sogenannten Sneaker Waves – können plötzlich auftauchen, viel höher sein, als erwartet und den Strand mit voller Wucht überfluten. Sie sind stark genug, um Menschen ins Wasser zu reißen – und ja; es sind schon einige Menschen dort ums Leben gekommen, weil sie von den Wellen erfasst wurden. Wer diesen Strandabschnitt in Island besucht, sollte deshalb immer ausreichend Abstand zum Meer halten und den Wellen niemals den Rücken zudrehen. Am Eingang zum Strand gibt es eine Hinweistafel - auf dem die Besucher auf die Verhaltensregeln am Ozean aufmerksam gemacht werden. Der Reynisfjara-Strand ist in Zonen unterteilt, um die Sicherheit der Besucher zu gewährleisten. Leuchtet das gelbe Licht, dürfen Besucher die gelbe Zone nicht betreten. Leuchtet das rote Licht, ist das Betreten der roten Zone verboten (bleiben Sie hinter dem Lichtschild).
Ostisland - Gletscherwelten – Jökulsárlón & Diamond Beach
Übernachtet haben wir im Hali Country Hotel bei Höfn – unser Partnerhotel. Trotz sternklarem Himmel waren die Polarlichter an diesem Abend leider nicht sichtbar.
Am nächsten Tag ging es früh zur Amphibia-Bootstour auf der Gletscherlagune Jökulsárlón. Die Gletscherlagune Jökulsárlón ist einer dieser Orte, die man kaum in Worte fassen kann. Eisberge treiben lautlos durch das Wasser, Robben tauchen zwischen ihnen auf – alles wirkt ruhig und gleichzeitig voller Bewegung. Das Wetter war perfekt: Wir sahen Robben am Aussichtspunkt, liefen unter der Brücke weiter zum Diamond Beach. Am Diamond Beach werden Eisstücke vom Meer an den schwarzen Strand gespült – glitzernd wie Diamanten. Ein faszinierender Kontrast, der fast unwirklich erscheint.
Weiter ging es zum Fjallsjökull-Viewpoint, bevor wir zurück zum Hali Country Hotel fuhren. Am Abend tanzten leichte Polarlichter über den Himmel – ein magischer Moment.
Der Osten – Weite, Ruhe und versteckte Juwelen
Am nächsten Morgen fuhren wir Richtung Egilsstaðir und machten einen Abstecher zum The Viking Village – ein liebevoll gestaltetes Filmset, das die Wikingerzeit lebendig werden lässt. Der Osten Islands ist deutlich weniger touristisch – und genau das macht ihn so besonders.
Übernachtet haben wir im Hotel 1001 Nott in Egilsstaðir – eines meiner persönlichen Highlights: großzügige Zimmer mit Panoramablick, eigenem Eingang und allen Annehmlichkeiten. Perfekt für entspannte Abende nach langen Fahrtagen. Endlich konnte ich mir ein eigenes Bild von dieser außergewöhnlichen Unterkunft machen!
Auf dem Weg von Egilsstaðir Richtung Myvatn hielten wir noch am Stuðlagil Canyon. Der Stuðlagil Canyon beeindruckt mit geometrisch perfekten Basaltsäulen und – je nach Wasserstand – türkisfarbenem Fluss. Bei uns war der Fluss eher weniger türkis. Wenn man möchte, kann man den Stuðlagil Canyon bewandern – wir haben uns mit den Aussichtsplattformen begnügt. Dennoch eine absolut beeindruckende Schlucht. Gäste, die Studlagil erkunden möchten, sollten sich vor ihrer Reise über die Wetterbedingungen und die Situation im Canyon informieren. Der Zugang zum Canyon variiert je nach Jahreszeit. Am Grund erhöhen Treppen und Aussichtsplattformen die Sicherheit der Besucher und sind das ganze Jahr über zugänglich. Die Straße (Nr. 923) hat jedoch einen eingeschränkten Winterdienst, daher ist es wichtig, sich vor dem Besuch über die Straßenbedingungen zu informieren.
Streckenabschnitt 1 vom Arctic Coast Way – Islands unterschätzte Schönheit
Statt der Ringstraße wählten wir einen Streckenabschnitt über den ursprünglichen Arctic Coast Way, eine neue, nördliche Route, die 2019 eröffnet wurde und abseits der bekannten Wege beeindruckende Küstenlandschaften bietet. Diese Strecke zeigt Island von einer ursprünglicheren Seite – kleine Fischerdörfer, weite Küstenlinien und kaum Touristen.
Mývatn See – Geologie zum Anfassen
Die Umgebung des Myvatn Sees ist übersät mit verschiedenen vulkanischen Landschaften von unglaublicher Schönheit, darunter Pseudokrater, Lavasäulen, Lavafelder und heiße Quellen. Endlich lerne ich diese Region persönlich kennen - die Region rund um den Mývatn ist ein absolutes Paradies für Naturfreunde.
Bevor wir zum Hotel gefahren sind, haben wir noch Halt im Geothermalgebiet Hverir gemacht – und ja, es stinkt. Im Geothermalgebiet Hverir zischt, brodelt und dampft es überall – begleitet von einem intensiven Schwefelgeruch – wer also einen empfindlichen Magen hat, sollte sich dieses Ausflugsziel zweimal überlegen.
Unser Hotel, das Fosshotel Myvatn, war mein persönlicher Favorit der kompletten Reise: 92 Zimmer, ruhig gelegen, malerischer Blick auf den See, idealer Ausgangspunkt für die Erkundung der Umgebung.
Am nächsten Morgen haben wir uns auf gemacht, alle Highlights Rund um den Myvatn-See zu besuchen und zu erwandern.
Die Lavaformationen von Dimmuborgir wirken wie aus einer anderen Welt – fast schon mystisch.
Ein persönliches Highlight war die Grjótagjá- Höhle – eine kleine Höhle mit leuchtend blauem Wasser, Drehort der Serie Game of Thrones.
Der Kratersee Víti im Gebiet des Krafla zeigt, wie nah hier alles beieinander liegt: Feuer, Wasser und Erde.
Diamantene Kreis – Die rohe Kraft des Nordens
Am nächsten Morgen starteten wir auf dem Diamond Circle: Der Diamond Circle bündelt einige der spektakulärsten Orte des Nordens. Nordisland zeigt hier seine wilde, unberührte Schönheit – Wasserfälle, Wale und Schluchten in einer einmaligen Kombination.
Der Dettifoss Wasserfall ist dabei der Inbegriff von Naturgewalt – laut, mächtig, überwältigend. Der Wasserfall, der aus dem größten Gletscher Europas, dem Vatnajökull, fließt ist der zweitstärkste Wasserfall in Europa.
Weiter ging es durch Nordisland zu den beeindruckenden Wasserfällen Selfoss, Rettarfoss und Hólmatungur, jeder mit seiner eigenen, spektakulären Kraft. In Húsavík erwartete uns die walfreundliche Skjálfandi-Bucht – vom Ufer aus ließen sich die majestätischen Meeressäuger wunderbar beobachten. Da wir leider außerhalb der Walzeit dort haben, haben wir leider keinen Wal gesehen.
Ein weiteres Highlight war die Jökulsárgljúfur-Schlucht im Vatnajökull-Nationalpark mit ihren spektakulären Wanderwegen. Besonders die Ásbyrgi-Schlucht mit ihrer hufeisenförmigen Felsenformation wirkte wie aus einer anderen Welt – ein Ort, der Ehrfurcht und Staunen zugleich weckt.
Am Abend wurden wir erneut mit intensiven Nordlichtern belohnt – stärker und farbintensiver als zuvor.
Danke Myvatn für drei unglaubliche Tage!
Westisland & Snæfellsnes – Island im Miniaturformat
Die längste Autostrecke unseres Urlaubes steht uns bevor – vom Myvatn über den zweiten Streckenabschnitt des Arctic Coast Way, durch Akureyi Richtung Reykholt. In Reykholt übernachteten wir im Fosshotel Reykholt. Wieder tanzten Nordlichter am Abend, dieses Mal etwas hinter Wolken versteckt, aber dennoch sichtbar.
Am nächsten Morgen besuchten wir die Wasserfälle Hraunfossar und Barnafoss im Borgarfjörður, bevor wir auf die Halbinsel Snaefellsnes fuhren – Island im Miniaturformat: Gletscher, schwarze Strände, Klippen und zerklüftete Felsformationen direkt aus dem Atlantik. Die Halbinsel Snæfellsnes vereint alles, was Island ausmacht: Vulkane, Gletscher, Küsten und Lavafelder. Der Snæfellsjökull thront dabei majestätisch über der Landschaft – das Wahrzeichen der Halbinsel.
Von Snaefellsnes machten wir uns auf den Weg zu unserer vorletzten Station: die Stadt Hveragerði und unser Partnerhotel, das Feuer & Eis Hotel. Schön, dass ich diese Unterkunft nach 2019 wieder besuchen konnte.
Goldener Kreis – Klassiker, die begeistern
Das Feuer & Eis Hotel ist der perfekte Ausgangspunkt für die bekannteste Sightseeing-Route Islands: der Goldener Kreis. Die ca. 250 km lange Route kombiniert atemberaubende Landschaften mit geschichtlich bedeutsamen Orten auf einer kreisförmigen Sightseeing-Route.
Im Geothermalgebiet Geysir im Haukadalur-Tal liegt die eigentliche Attraktion nur wenige Meter weiter: der Strokkur. Alle paar Minuten schießt hier eine heiße Wasserfontäne in die Höhe – ein faszinierendes Naturschauspiel, bei dem man die Kraft unter der Erdoberfläche regelrecht spüren kann. Ein Spaziergang durch das Geysir-Geothermalgebiet ist ein faszinierendes Erlebnis – überall zischt, brodelt und blubbert es.
Der Gullfoss Wasserfall beeindruckt mit seiner gewaltigen Wassermenge, die in zwei Stufen in eine tiefe Schlucht stürzt. Der Gullfoss ist nicht nur für seine gewaltige Kraft bekannt, sondern auch für die Regenbögen, die an sonnigen Tagen wie eine bunte Krone über dem Wasserfall erscheinen. Neben dem beeindruckenden Tal und den Wasserfällen bietet die Gegend einen Blick über sanfte Felder bis hin zum majestätischen Eisschild des Langjökull-Gletschers.
Im Þingvellir Nationalpark trifft Natur auf Geschichte: Hier driften die nordamerikanische und eurasische Kontinentalplatte auseinander, und gleichzeitig wurde an diesem Ort das erste Parlament Islands gegründet. Ein Platz, der sowohl geologisch als auch historisch einzigartig ist. Der Thingvellir-Nationalpark zählt zum UNESCO-Welterbe. Die Region ist von weiten Lavafeldern geprägt, und zahlreiche vulkanische Formationen bestimmen die Landschaft rund um den Thingvallavatn, Islands größten natürlichen See.
Der Kerid-Krater ist ein beeindruckender Krater-See und ein vulkanisches Naturwunder. Gerade diese leuchtend rote Farbe macht den Krater so besonders. Die roten Felsen stehen in starkem Kontrast zur Umgebung, besonders zum intensiven Blau des Kratersees und den grünen Pflanzeninseln.
Halbinsel Reykjanes – Vulkane hautnah erleben
Zum Abschluss unserer Reise führte uns der Weg auf die Reykjanes-Halbinsel, Islands vulkanisches Herz. Schon beim Fahren über die frischen Lavafelder spürt man die rohe Kraft der Erde – hier ist Island lebendig und ungestüm. Die Landschaft wirkt fast außerirdisch: schwarze Lava, dampfende Fumarolen und unregelmäßige Felsformationen, die Zeugnis der jüngsten Eruptionen ablegen.
Im Geothermalgebiet Gunnuhver brodelt und dampft es aus der Erde, begleitet vom intensiven Schwefelgeruch – ein sehr ursprüngliches Naturerlebnis.
Am Brimketill trifft die Kraft des Atlantiks auf schroffe Lavafelsen - ein natürlicher Lavapool am Atlantik, wo die Wellen unaufhörlich gegen die Felsen schlagen und das Wasser in spektakulären Gischtfontänen aufwirbelt.
Die Brücke zwischen den Kontinenten“ („Midlína“) ist ein einzigartiger Ort, an dem man buchstäblich zwischen der nordamerikanischen und der eurasischen Kontinentalplatte wandeln kann. Ein magischer Moment, der die geologische Einzigartigkeit Islands erlebbar macht.
Kurzfristig haben wir vor Ort noch das Volcano Shuttle in Fagradalsfjall gebucht – Eine Offroad-Superjeep-Fahrt zu markanten vulkanischen Aussichtspunkten, die jeweils unterschiedliche Perspektiven auf Islands jüngste und dramatischste Landschaften bieten. In den letzten Jahren hat sich die Reykjanes-Halbinsel zu einer der aktivsten Vulkanregionen Islands entwickelt. Eine Serie von Ausbrüchen seit 2021 hat die Landschaft stark verändert. Diese Eruptionen, hauptsächlich rund um das Fagradalsfjall-Vulkansystem, haben riesige Lavafelder und neue geologische Formationen geschaffen. Die Gelegenheit, diese Landschaften zu sehen, bietet einen seltenen Einblick in ein lebendiges, sich ständig veränderndes Vulkansystem. Ein absolut Traumhaftes Erlebnis mit erkalteter Lava, zerklüftete Krater und dramatische vulkanische Kämme.
Übernachtet haben wir in unserem Partnerhotel, dem Hotel Northernlight Inn - der perfekte Ausgangspunkt für Ausflüge auf Reykjanes, nahe der Blauen Lagune. Und ganz herzlichen Dank für das Upgrade auf ein Deluxe-Zimmer, lieber Fridrik!
Fazit
Island hat uns mit seiner Vielfalt, seinen Naturgewalten und den magischen Nordlichtern komplett in den Bann gezogen. Island ist kein Reiseziel – es ist ein Erlebnis.
Das Wetter war für Oktober außergewöhnlich gut – viel Sonne, kaum Regen und sogar befahrbare Hochlandstraßen. Dennoch sollte man beim Packen für einen Islandurlaub immer das Zwiebellook-Prinzip berücksichtigen. Eine wasserdichte Jacke, gute Wanderschuhe, Mütze und Schal sind zu jeder Jahreszeit Pflicht.
Island ist ein sehr teures Reiseland – auch was die Verpflegung anbelangt. Die meisten Hotels verfügen über Wasserkocher auf dem Zimmer. Tipp: Im Supermarkt für günstigeres Geld die Instand-Ramen holen und mit heißem, Wasser aufgießen – macht satt & eine heiße Suppe wärmt nach einem ganzen Tag an der frischen Luft.
Mittlerweile ist das Parken bei den meisten Sehenswürdigkeiten auf Island kostenpflichtig.
Jedem Islandurlauber rate ich dringend die folgenden Apps auf seinem Smartphone zu installieren: SafeTravel, Iceland Road Guide, Parka & Veður
- Veður - Isländischer Wetterdienst, prüfen Sie regelmäßig die Wetterverhältnisse, bevor Sie zu Ausflügen oder lange Autofahrten aufbrechen. Mit dieser App ist jederzeit über die aktuelle Wetterlage informiert, sei es nun, ob es um Windstärken oder Wolkendichte geht. Webcams von diversen Orten lassen sich ebenfalls aufrufen.
- Iceland Road Guide – gerade für Off-Road und die F-Straßen besser geeignet als googlemaps
- SafeTravel - Bietet aktuelle Infos zu Straßenverhältnissen, Straßensperrungen und Wetterwarnungen. Prüfen Sie regelmäßig die Wetterverhältnisse, bevor Sie zu Ausflügen oder lange Autofahrten aufbrechen.
- Parka – einfaches bezahlen von Parkgebühren und Campingplätzen.
Danke Island – wir kommen wieder!
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